Sollte ein USB-Stick verloren gehen, dann ist das Dank unseres täglichen Backups kein Grund graue Haare zu bekommen. Oder doch? Was ist mit den Zeugnisbemerkungen oder den Excel-Notentabellen? Fallen die in die falschen Hände, dann ist das mindestens grob fahrlässig von mir …
Ok, das mit dem täglich Backup ist vielleicht etwas zu euphemistisch formuliert. Es sollte auch nur noch einmal an die Backups erinnern. Hier noch einmal ein paar Tipps für dieses Thema:
- Die Programme der DS (speziall das Thema „USB-Backup“)
- kostenloses Backup mit Allway Sync
- mein Lieblingsprogramm (ca. 25 EUR), mit dem auch der gesamte häusliche Rechner gesichert wird: SyncBackSE (keine Angst, das Programm ist auf deutsch)
- Freeware aber nicht speziell für USB-Sticks: Cobian Backup
So, jetzt aber zum eigentlichen Anliegen: Das Verschlüsseln wichtiger (Schul-) Daten auf dem USB-Stick und auf dem heimischen Computer.
Dazu gibt es ein schönes PDF-Dokument vom ALP in Dillingen:
Truecrypt: Datenverschlüsselung in der Schule
(Achtung: Wenn ihr auf den Link oben klickt, dann öffnet sich u.U. der Acrobat Reader!)
Kleiner Auszug:
Elektronisch gespeicherte Daten haben eine immer größere Bedeutung und deshalb muss auch die Datensicherheit immer mehr beachtet werden. Diese Datensicherheit besteht jedoch aus verschiedenen Komponenten, die sich gegenseitig sogar wider-sprechen können. Zum einen geht es um den möglichen Verlust der Daten. Dagegen helfen ausgefeilte Strategien zur Datensicherung. Daten werden auf Wechselmedien oder auf eigenen verteilten Backupservern gespeichert, wodurch das Risiko des mögli-chen Verlustes reduziert wird. Zum anderen geht es um den Schutz der Daten vor Missbrauch.
Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Schülerdaten auf dem Stick mit Truecrypt verschlüsseln.
Besteht Bedarf, dass ich diesem Thema hier einen etwas längeren Eintrag widme oder habt ihr keine schützenswerten Daten auf eurem Stick?
Februar 8, 2009 um 1:15 |
Hi Ivo,
bitte etwas näher ausführen, da ich und wahrscheinlich mehrere Kollegen keine Erfahrungen mit Verschlüsselungen haben.
Februar 8, 2009 um 1:18 |
Hallo Ivo,
Beiträge/Einträge von Dir sind i.d.R. immer interessant!
Sie sparen mir tausend Liks…..
Gruß Heiner
Februar 8, 2009 um 2:14 |
Hallo Ivo,
das Thema ist für mich wichtig. Werde mal zusehen, dass ich die Verschlüsselung selber hinkriege.
Danke auch für den Tipp mit den Programmen für Englisch – bevor ich’s wieder vergesse!
LG,
Manfred
Februar 12, 2009 um 7:25 |
Servus aus dem Altmühltal!
Für den ehem. Systembetreuer und Vorgänger ist es natürlich eine Blöße, wenn er fragt, was ich im Büro nehmen soll. Sinnvoll wäre sicher das Programm vom PC „Bruni“. (Zwei Fliegen auf …) Stephan kennt sich damit schon etwas aus? Welches von den oben genannten ist es? Bitte ggf. um Unterstützung. Wie ist es eigentlich mit dem Synchronisieren zwischen Daten auf dem Stick, auf dem Privat-PC und einem Schul-PC?
(WIN 2000!)
Februar 12, 2009 um 8:14 |
Also ich nutze zu Hause das SyncBackSE. Das Syncronisiert mir sowohl den Stick mit meinem Rechner (in beide Richtungen) als auch meinen Rechner mit meiner externen Festplatte.
Es hat unendlich viele Optionenn und man kann damit genau das machen, was man will. Nachtei: 1000 Optionen :-)
Im Büro auf jeden Fall das Programm von Bruni. Das macht, was es soll. Backup. Synchronisation braucht man da nicht. Und: Mit dem Programm kann man auch mehrere Versionen einer Datei sichern.
Vielleicht sprechen Sie mich nächste Woch mal an. Das geht recht schnell zu installieren.